Die Namen klingen ähnlich, die Gewürze schmecken aber deutlich unterschiedlich. Kümmel und Kreuzkümmel stammen von verschiedenen Pflanzen und setzen in deiner Küche ganz eigene Akzente.
Kümmel: herzhaft und vertraut
Kümmel schmeckt kräftig-würzig mit einer leicht herben, an Anis erinnernden Note. Er passt zu Kraut, Gulasch, Braten, Kartoffeln und selbst gebackenem Brot. Wenn du an die typische Würze eines Kümmelbrots denkst, bist du hier richtig.
Kreuzkümmel: warm und erdig
Kreuzkümmel, auch Cumin genannt, schmeckt warm, erdig und intensiv. Er prägt viele Currys und Linsengerichte und passt zu Hummus, Falafel oder gewürztem Ofengemüse. Trotz des Namens ist er keine Variante des heimischen Kümmels.
Kann man die beiden austauschen?
Nicht, wenn du denselben Geschmack erzielen möchtest. Kreuzkümmel im Krautsalat oder Kümmel im Hummus kann eine bewusste Abwandlung sein, ergibt aber ein anderes Aroma. Steht in einem Rezept „Cumin“, ist Kreuzkümmel gemeint.
Beide gibt es ganz und gemahlen. Ganze Körner kannst du leicht anstoßen oder frisch mörsern. Gemahlene Gewürze verteilen sich gleichmäßig, etwa in Dips oder Saucen.
Unser Gewürztipp
Rieche direkt nacheinander an beiden Gewürzen. Der Unterschied ist deutlicher, als die ähnlichen Namen vermuten lassen. Beginne beim Würzen mit wenig: Beide können ein Gericht schnell dominieren.
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