Steak-Marinade selber machen: Wenige Zutaten, kräftige Würze

Ölmarinade mit groben Gewürzen und einem Löffel in einer Keramikschale, daneben zwei marinierte rohe Rindersteaks auf einem Teller.

Eine gute Steak-Marinade muss keine halbe Einkaufsliste enthalten. Etwas Öl und eine kräftige Gewürzmischung reichen schon, um dem Fleisch Charakter zu geben. Mit unserem Alpen Steak kommen Knoblauch, Pfeffer und Kümmel dazu, abgerundet von Koriander und Tomate.

Die einfache Basis für zwei Steaks

Für 2 Personen mit zwei Steaks von insgesamt etwa 400–500 g verrührst du 2 EL Öl mit etwa 2 TL Alpen Steak. Verwende ein Öl, das sich zum anschließenden Braten eignet, zum Beispiel raffiniertes Rapsöl. Die Menge ist ein Ausgangspunkt: Die Marinade soll das Fleisch dünn benetzen, nicht darin schwimmen lassen. Zusätzliches Salz brauchst du zunächst nicht, denn die Mischung enthält bereits Steinsalz.

Verteile die Marinade gleichmäßig auf dem Fleisch und drücke die groben Gewürzstücke leicht an. Lass die Steaks abgedeckt im Kühlschrank etwa 1–2 Stunden ziehen. Wenn es schnell gehen soll, kannst du sie auch direkt zubereiten: Die Würze sitzt vor allem an der Oberfläche. Marinieren bringt Geschmack, macht aber aus einem zähen Stück Fleisch nicht automatisch ein zartes Steak.

Was die grobe Mischung besonders macht

Die größeren Gewürzstücke setzen beim Essen einzelne kräftige Akzente und geben der Oberfläche eine rustikale Textur. Rühre die Marinade vor dem Verteilen noch einmal gut um, damit nicht ein Steak hauptsächlich Öl und das andere die Gewürze abbekommt. Wenn du die Würzung etwas gleichmäßiger und feiner magst, zerstoße die benötigte Menge Alpen Steak vorher kurz im Mörser.

Vor dem Braten: weniger ist mehr

Streife überschüssige Marinade und lose Gewürzhäufchen ab. Eine dünne Würzschicht darf auf dem Steak bleiben. Viel anhaftendes Öl kann auf dem Grill in die Glut tropfen und Flammen verursachen; grobe Knoblauchstücke können bei langer, sehr starker direkter Hitze verbrennen und bitter werden.

Vorwürzen ist also kein Problem an sich. Entscheidend ist, dass du die Hitze im Blick behältst: Brate das Steak für die Kruste kurz kräftig an und lass es anschließend bei sanfterer Hitze zum gewünschten Gargrad ziehen. Liegen lose Gewürzstücke in der Pfanne und werden schwarz, entferne sie, statt sie mitzuservieren.

Gut zu wissen: Zitrone oder Essig sind für diese einfache Marinade nicht nötig. Wenn du Frische möchtest, gib lieber nach dem Braten ein paar Tropfen Zitronensaft dazu. Marinade, die mit rohem Fleisch in Kontakt war, nicht als kalte Sauce weiterverwenden. Möchtest du etwas zum Beträufeln zurückbehalten, nimm vor dem Marinieren eine separate Portion mit einem sauberen Löffel ab.

Das Gewürz zum Beitrag

Alpen Steak verbindet Steinsalz mit Knoblauch, Pfeffer, Kümmel, Koriander und Tomate. Die grobe Mischung passt nicht nur zu Steak: Mit etwas Öl verrührt würzt sie auch Hühnchen und Ofengemüse. Auch Bratkartoffeln bekommen damit eine herzhafte Note.

Alpen Steak entdecken →

Im Druckdialog kannst du das Rezept auch als PDF speichern.