Ein gutes Steak, goldbraune Bratkartoffeln und ein Löffel kühler Kräutertopfen: Mehr braucht es manchmal nicht für einen richtig schönen Abend am Tisch. Kein großes Menü, sondern ein Essen, bei dem jede Gabel Freude macht.
Die kräftige Würze kommt von unserem Alpen Steak. Knoblauch, Pfeffer und Kümmel geben dem Fleisch Charakter, Koriander und Tomate runden die Mischung ab. Und weil sie bewusst grob ist, bleibt die Würze nicht nur geschmacklich, sondern auch beim Reinbeißen präsent.
Warum Alpen Steak grob gemischt ist
Eine grobe Mischung würzt anders als ein feines Pulver: Statt einer gleichmäßigen Würzschicht setzt sie einzelne, kräftige Akzente. Mal tritt der Pfeffer hervor, mal Knoblauch oder Kümmel. Die sichtbaren Gewürzstücke geben dem Steak außerdem eine rustikale Oberfläche und spürbare Textur.
Für die Anwendung heißt das: Verteile die Mischung möglichst gleichmäßig und drücke sie leicht an. Ein dünner Ölfilm hilft ihr, am Fleisch zu haften. Lose Gewürzstücke sollten nicht lange in einer sehr heißen Pfanne liegen, weil besonders Knoblauch dabei dunkel und bitter werden kann. Du kannst das Steak vor dem Braten würzen oder die grobe Mischung erst nach dem scharfen Anbraten bei reduzierter Hitze dazugeben. Für dieses Rezept wählen wir die zweite Variante.
Dein Steak-Rezept mit Bratkartoffeln und Kräutertopfen
Für 2 Personen · Vorbereitung: etwa 15 Minuten · Koch- und Bratzeit: etwa 35 Minuten · Gesamtzeit: etwa 50 Minuten
Das brauchst du
- 2 Rindersteaks, zum Beispiel Beiried oder Ribeye, je etwa 200–250 g und 2–3 cm dick
- 1–2 TL Alpen Steak, nach Geschmack
- 500 g festkochende Kartoffeln
- 1 kleine Zwiebel
- 3 EL hitzebeständiges Öl, aufgeteilt für Kartoffeln und Steak
- 1 EL Butter
- Salz für das Kartoffel-Kochwasser und nach Bedarf für die Beilagen
Für den Kräutertopfen:
- 250 g Topfen
- 2–3 EL Sauerrahm
- 2 EL fein geschnittener Schnittlauch
- 1 EL gehackte Petersilie
- 1–2 TL Zitronensaft, nach Geschmack
- Salz und Pfeffer
So einfach geht’s
- Kartoffeln vorkochen: Koche die Kartoffeln mit Schale in leicht gesalzenem Wasser je nach Größe etwa 20 Minuten, bis sie gerade gar sind. Gieße sie ab und lass sie gut ausdampfen. Schäle sie nach Wunsch und schneide sie in etwa 5 mm dicke Scheiben. Mit gekochten Kartoffeln vom Vortag geht es schneller.
- Kräutertopfen anrühren: Verrühre Topfen, Sauerrahm, Schnittlauch und Petersilie. Schmecke mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer ab und stelle den Topfen bis zum Servieren kühl.
- Bratkartoffeln knusprig braten: Erhitze 2 EL Öl in einer großen Pfanne. Verteile die Kartoffelscheiben möglichst nebeneinander und brate sie bei mittlerer bis kräftiger Hitze goldbraun. Wende sie erst, wenn die Unterseite Farbe bekommen hat. Schneide die Zwiebel fein und gib sie erst in den letzten Minuten dazu. Rechne insgesamt mit etwa 12–15 Minuten; brate bei einer kleinen Pfanne lieber in zwei Portionen.
- Steaks scharf anbraten: Tupfe das Fleisch gründlich trocken. Erhitze das restliche Öl in einer zweiten, schweren Pfanne und brate die Steaks auf beiden Seiten kräftig an. Bei 2–3 cm Dicke sind etwa 1–2 Minuten pro Seite ein Ausgangspunkt für die Kruste, nicht für den fertigen Gargrad.
- Alpen Steak dazugeben: Reduziere die Hitze deutlich und ziehe die Pfanne bei Bedarf kurz von der heißen Platte. Gib die Butter dazu, verteile Alpen Steak auf beiden Seiten des Fleisches und drücke die Mischung leicht an. Lass die Steaks bei sanfter Hitze bis zum gewünschten Gargrad nachziehen und löffle etwas von der würzigen Butter darüber. Die Gewürzstücke sollen duften, aber nicht schwarz werden. Dicke und gewünschter Gargrad bestimmen die restliche Zeit; mit einem Fleischthermometer lässt sich der Garpunkt zuverlässiger treffen als nach Minuten allein.
- Kurz ruhen lassen und servieren: Lass die Steaks etwa 5 Minuten auf einem warmen Teller ruhen. Schmecke die Bratkartoffeln ab und serviere alles mit dem kühlen Kräutertopfen. Salze das Steak erst nach dem Probieren nach, denn Alpen Steak enthält bereits Steinsalz.
Unser Gewürztipp: Du magst die Mischung etwas feiner? Zerstoße nur die benötigte Menge kurz im Mörser. So werden große Stücke kleiner, ohne dass du den rustikalen Charakter ganz verlierst. Für dieses Rezept die Mischung nicht zusätzlich in die bereits sehr heiße, leere Pfanne streuen.
So wird daraus dein Steakabend
Mehr Würze bei den Kartoffeln? Gib gegen Ende eine kleine Prise Alpen Steak dazu und schmecke erst danach mit Salz ab. So greift die Beilage die Würze des Fleisches auf.
Lieber etwas Frisches dazu? Ein grüner Salat mit einer einfachen Essig-Öl-Marinade passt gut zu Steak und Bratkartoffeln.
Gut vorzubereiten: Koche die Kartoffeln am Vortag und bewahre sie nach dem Abkühlen im Kühlschrank auf. Auch den Kräutertopfen kannst du vorab anrühren und kühlstellen. Am Abend bleiben dann nur noch die beiden Pfannen.
Häufige Fragen zum Steak-Rezept
Muss ich ein Steak immer erst nach dem Braten würzen?
Nein. Vorwürzen ist möglich. Entscheidend sind die Mischung und die Hitze: Bei Alpen Steak sollten die groben Knoblauch- und Gewürzstücke nicht zu lange starker direkter Hitze ausgesetzt sein. Hier braten wir deshalb zuerst die Kruste und geben die Mischung anschließend bei reduzierter Hitze dazu.
Warum werden meine Bratkartoffeln nicht knusprig?
Oft sind die Kartoffeln noch zu feucht oder die Pfanne ist zu voll. Lass sie gut ausdampfen, gib ihnen Platz und wende sie nicht ständig. Die Zwiebel kommt später dazu, damit sie nicht verbrennt, während die Kartoffeln noch bräunen.
Kann ich Alpen Steak auch für anderes Fleisch verwenden?
Ja, die herzhafte Mischung passt auch zu Hühnchen und Schweinefleisch. Auch Bratkartoffeln und Ofengemüse bekommen damit eine kräftige Würze. Zusätzliches Salz immer sparsam verwenden.
Das Gewürz zum Rezept
Unser Alpen Steak verbindet Steinsalz mit Knoblauch, Pfeffer, Kümmel, Koriander und Tomate. Die grobe Mischung setzt markante Würzakzente und bringt eine rustikale Textur aufs Fleisch. Sie passt zu Steak aus der Pfanne oder vom Grill ebenso wie zu Bratkartoffeln und Ofengemüse. Mit etwas Öl verrührt kannst du sie auch als Marinade verwenden.